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Konsequenzdenken und so…

Konsequentes Denken und vor allem das daraus erwachsende konsequente Handeln ist ein Ausdruck von…

  • Selbstachtung
  • Selbsttreue
  • Selbstsicherheit
  • Selbstbewusstsein
  • Selbstbestimmung
  • Zielgerichtetheit
  • Überzeugung
  • Entscheidungsfreiheit
  • Entscheidungskraft
  • Prioritätensetzung

Es gilt…

Konsequenz in der Durchführung oder Einhaltung von Entscheidungen, die bewusst – also aus guten Gründen – gefällt wurden, wirken sich sowohl kurz- als auch langfristig positiv auf einen selbst und andere aus.

Kurzfristig positive Auswirkungen auf einen selbst zeigen sich beispielsweise in der Bestätigung der Autonomie. Man zeigt sich selbst, eben durch konsequentes Umsetzen und Durchführen getroffener Entscheidungen, dass man die absolute, uneingeschränkte Entscheidungsgewalt (Macht) in seinem und über sein Leben hat. Dies wiederum ist ein gelebter Ausdruck der Eigenwürde und des Selbstrespekts.
Das ist die Grundlage und regelmäßige Bestätigung einer Lebenseinstellung der Selbstachtung.

Langfristig gesehen, kann gesagt werden, dass eine Kultur (im Sinne von Lebensart) der Selbstachtung, die die Würde und Integrität des Individuums wahrt, großteils durch das Individuum selbst erzeugt und gepflegt werden kann. Dadurch schafft es der Einzelne  –  im Sinne einer wünschenswerten (a priori vermutlich sogar lebensnotwendigen) Existenz-Harmonie  – , in einem System der Anonymität, der Masse, der Institutionalisierungen, der medialen Überflutung, der Trends, der (latent restringierenden) Illusion von Freiheit durch Illusionen von freier Wahl (*siehe Fußnote unten) einen zuträglichen Lebensraum zu generieren. Ein Biotop für sein Naturell, für sein innerstes Wesen wird also von ihm selbst geschaffen und kann daher auch nur von ihm selbst gepflegt und verteidigt werden.

Dies wiederum kann nur geschehen durch eine Konsequenzeinhaltung im eigenen Konsequenzdenken und –handeln, also in der beschriebenen Lebensführung. Je nach Perspektive (Bottom-up bzw. Top-down) kann Konsequenzdenken daher als Integral bzw. Differenzial seiner selbst bezeichnet werden.

Unter Betrachtnahme eines Sozialgefüges kann die positive Wirkung dieses konsequent Konsequentseins eines Einzelnen daran festgehalten werden, dass selbiger im Allgemeinen als verlässlich und stabil wahrgenommen wird. Stabilität bietet ein Gefühl der Sicherheit und hält zusammen. Ein konsequenter Mensch vermag ohne Worte, Gestik oder Mimik, sondern allein durch seine Lebensführung eine Selbstverständlichkeit (die in ihrer Entstehung und ihrem Wachsen wechselwirkend zum Konsequenzdenken gesehen werden darf) zu kommunizieren, die die ihn umgebenden Menschen die natürliche Notwendigkeit von Entscheidungsfreiheit, Selbstbestimmung, Selbstachtung und mit ihr einhergehende Selbsttreue, sowie Würde des Einzelnen nachvollziehen lässt. In einer Welt nämlich, in der Schlagworte wie Alltagsstress, Berufsdruck, Zeitmanagement, Produktivität und dgl. vorherrschend die Weichen stellen, welche die Gleise unserer, von vorgegaukelter Entscheidungsfreiheit geprägter, Lebensbahnen ausrichten oder viel mehr weglenken oder abweichen lassen, wird das Individuum erst dann den hinreichenden und notwendigen Wert seiner absoluten Selbstbestimmung erkennen können, wenn es am System zerbricht oder wenn ein anderes Individuum ihm diesen Wert vorlebt, insbesondere durch Konsequenz.

Meist mag die, ob ihrer konsequenten Lebensführung als besonders stabil und entspannt wahrgenommene Person als Vorbild genommen werden, als Idol, dem nachgeeifert wird in Stil, Geschmack, Ausdrucksweise, usw. Oft dauert es einen (durchaus langen) Zeitraum bis ein derart von einer anderen (konsequenten) Person bezauberter Mensch erkennt, dass es nicht darum geht so zu sein wie das Vorbild, sondern darum konsequent seinen eigenen Weg zu gehen und somit selbst die Grundlage und regelmäßige Bestätigung seiner Lebenseinstellung der Selbstachtung zu bilden.

Womit der Kreis sich schließt und wir nun zum Anfang dieses Textes zurückkehren können.

Resumé und Moral von der Geschichte…

Bewusste und unter Überlegung getroffene Entscheidungen sollten so oft wie möglich in aller Konsequenz umgesetzt und eingehalten werden, entgegen aller Mühen, Anstrengungen und Gegenanzeigen.
…oder willst du die Marionette äußerer Einflüsse sein? Wie ein kleines Segelboot auf hoher See, bei Sturm und Gischt und Wellengang, das sich ein Ziel vorgenommen hat und es doch nicht und nicht erreicht, weil die Umwelt es immer wieder spielerisch davon abzubringen vermag, wärst du dann. Und kaum läge sich der Sturm, nähmst du wieder Kurs; müsstest dich wieder ausrichten, neu beginnen… bis dass der nächste Sturm aufzöge. Und würdest du nicht aufpassen, wärst du irgendwann so weit vom Kurs abgekommen, dass es unmöglich geworden wäre, das ursprüngliche Ziel zu erreichen. Also nähmst du freiwillig einen neuen Kurs, zu einem neuen Zielhafen. Nur das du diesen ursprünglich nie anfahren hattest wollen…
Und dennoch…
Sollte dies – wie bei den meisten von uns so oft – der Fall sein, dann besinne dich auf eines:

Konsequenz im Konsequenzdenken.

Sprich:  NICHT LOCKER LASSEN!
IMMER WIEDER KONSEQUENZ VOLLER MUT ANGEHEN!
…erst kleine Schritte, die größeren folgen von selbst mit der Zeit.

Stichwort: Dominoeffekt.

LGGF

(*) Wir können wählen zwischen zig Radio- und Fernsehsendern, Zeitungen, Zeitschrift, Magazinen, Zigarettensorten, Joghurtsorten, Cerealiensorten, Schokoriegeln, Müsliriegeln, Kauriegeln, Kaugummis, Gummis, Geschmacksrichtungen, Fertigmenüs, Fettgehaltsstufen, Konfektionsgrößennormen, Klamottenmarken, Schuhmarken, Automarken, Duschgelmarken, Haarshampoomarken, Bodylotionmarken, Nagellackmarken, Make-Up-Marken, Rasierklingenmarken, Deomarken, Sonnenbrillenmarken, Sonnencrememarken, Sonnenschirmmarken, Kugelschreibermarken, Füllermarken, Lichtschutzfaktorabstufungen, Supermarktketten, Elektrofachhandelsketten, Textilwarenketten, Restaurantketten, Schuhhandelsketten, Drogerieketten, Pharmaproduzenten, Haushaltsversicherungen, Erlebensversicherungen, Ablebensversicherungen, Rechtschutzversicherungen, Unfallversicherungen, Zusatzkrankenversicherungen, Bankverbindungen, Parteien, Organisationen, Mobilfunkanbietern, Internetanbietern, Energieanbietern, Reiseanbietern,… usw. (!)
Und wir tun das auch.
Tag aus, Tag ein.
Und doch merken wir nicht, dass uns dadurch eine entscheidende Freiheit abhanden kommt. Nämlich jene, nichts von alledem wählen zu müssen. Denn, sich einfach für keines der zur freien Auswahl stehenden Dinge zu entscheiden, das geht freilich nicht. Oder kaum. Denn entscheide ich mich, keinen der möglichen Energieanbieter zu wollen, werde ich weder Strom noch Gas haben. Entscheide ich mich für keinen Mobilfunkanbieter, werde ich kein Handy haben. Entscheide ich mich für keinen Internetanbieter, werde ich keinen privaten Zugang zum Web haben. Entscheide ich mich für keine Bankverbindung, werde ich kein Konto haben. Usw., usf.
Ein Großteil der zur freien Auswahl stehenden Dinge birgt also eine Freiheit in sich, die trügerisch ist. Es wird nämlich nicht bewusst gemacht, dass man letztlich mindestens eines je Kategorie wählen MUSS, wenn man in dieser ach so freien Welt der Moderne einigermaßen würdig leben will.
Vor allem aber bewirkt diese trügerische Freiheit eines: sie stiehlt. Sie stiehlt Zeit und Wille. Wir sind der Zeit und des Willens beraubt, jenes für das wir uns wirklich frei entschieden haben, jenes Wasauchimmer, das wir nach reiflicher und/oder mehrmaliger Überlegung wirklich machen wollen, konsequent umzusetzen!
Sprich: Ich kann beispielsweise jeden Abend zwischen unzähligen Programmen, verteilt auf unzählige Kanäle, wählen und vergesse dabei, dass ich mir doch eigentlich vorgenommen hatte jeden Abend eine Stunden spazieren zu gehen im Park, im Grünen, einfach weil es mir gut tut. Einfach zum Ausgleich. Frische Luft atmen. Herrlich! Ruhe und Bewegung, wunderbar! …  Huch! Da beginnt gerade meine liebste Sitcom! Yeah!!  *Platsch* auf die Couch. Nur die eine Episode schauen, dann gehts ab in den Park! *Blick auf die Uhr* TICK – TACK – TICK – TACK – TICK – … Ach was! Die halbe Stunde früher oder später losgehen, macht nun wirklich keinen Unterschied! *Raschel Raschel – Chipspackung aufgerissen* Oh… schon vorbei, schade! Ah cool, da kommen die Nachrichten, die habe ich heute sowieso noch nicht mitbekommen. Nur kurz noch… *Blick auf die Uhr* TICK – TACK – TICK – TACK – TICK – TACK – TICK -…
[TICK – TACK – TICK – TACK – TICK – … zweieinhalb Stunden und diverse Sendungen sowie Gezappe später…]
Chilliger Abend daheim. Mal wieder. Eh gemütlich. Cool. Wohlfühlfaktor. Passt!
Spazieren gehen? *Blick auf die Uhr*  TICK – TACK – TICK – TACK – TICK – … *Schulterzucken* Jaaaaa… morgen halt.
(Dies als ein harmloses Beispiel von vergleichsweise geringer gesellschaftlicher Bedeutung. Man darf selbiges nun also auf gewichtigere, z.B.  gesellschaftspolitische Themen projizieren bzw. mit vielen Millionen Menschen weltweit multiplizieren…)

Ja, ja, so fängts an…

Und langsam verblödet der Mensch und lässt sein Leben von außen bestimmen. In einem System, dass sich selbst IMMER treu bleibt und IMMER konsequent läuft und IMMER kompromisslos voranschreitet, wie ein Uhrwerk… TICK – TACK – TICK – TACK – TICK – TACK – TICK – TACK – TICK – …

Doch so klein und unbemerkt das Kompromittieren des eigenständigen Denkens und Handels beginnt, so klein kann umgekehrt auch ein erster Schritte, eine erste, bewusste Entscheidung hin zum Konsequenzdenken und zum konsequenten Handeln sein…

Oder, um ein Hollywood-Zitat zu bringen:

                                               Big things have small beginnings…
                                                               (Charakter David im Film „Prometheus“, Ridley Scott, 2012)

ÖFFENTLICHE MEINUNG usw.

Walter Lippmann brachte 1922 ein Werk mit dem Titel „Public Opinion“ heraus – Titel ist Programm.

Eines der ersten Kapitel behandelt einen interessanten Gesichtspunkt, so schreibt Lippmann hier:

„The only feeling that anyone can have about an event he does not experience is the feeling aroused by his mental image of that event. That is why until we know what others think they know, we cannot truly understand their acts.
[…]
For it is clear enough that under certain conditions men respond as powerfully to fictions as they do to realities, and that in many cases they help to create the very fictions to which they respond.
[…] (W)e must note particularly one […] factor. It is the insertion between man and his environment of a pseudo-environment. To that pseudo-environment his behavior is a response. But because it is behavior, the consequences, if they are acts, operate not in the pseudo-environment where the behavior is stimulated, but in the real environment where action eventuates.
[…]
But when the stimulus of the pseudo-fact results in action on things or other people, contradiction soon develops. […] For certainly, at the level of social life, what is called the adjustment of man to his environment takes place through the medium of fictions. By fictions I do not mean lies. I mean a representation of the environment which is in lesser or greater degree made by man himself.“

Wir leben in einer medial geprägten Welt. Der Mensch neigt zu einer Meinungsbildung basierend auf einem Stereotypendenken, welches ihm permanent vorgezeigt – ja vorgelebt – wird.
Ältere Generationen geben Bilder an nachfolgende Generationen weiter, die teils nicht ihrer ureigenen Meinung entsprechen, sondern ihren Ursprung in dem haben, was wir als Allgemeinheit bezeichnen. Vermutlich wissen die meisten Menschen ihre wirkliche, eigene Meinung auf verschiedenen Levels gar nicht.
Wie auch? Es existiert kein tragender Grund darüber weiter nachzudenken. Gängige Meinung wird weiterhin gängig akzeptiert.
Es ist angenehm und ohnehin hinreichend sich bloß knappe, sofort schlüssige Gedanken zu machen.
Bestimmte, allgemein zulässige Positionen werden übernommen. Die Masse trägt.

Und so falsch kann die Masse nicht – ja niemals – liegen. Oder doch?
Ein Verweis auf die Geschichte der Menschheit ist hier wohl überflüssig.

Vielleicht ist es (wieder) einmal an der Zeit, seine Gedankenkonstrukte zu adaptieren. Unter Umständen bedarf es (wieder) einmal einer Phase des inneren Ausmistens, des inviduellen (weil bewusst individualisierten) Klärens und Aufklärens, um einer allzu gemütlichen Abgeklärtheit entgegenzuwirken.

Der Geist sollte nicht um seine Freiheit betrogen werden. Eine injizierte Meinungshaltung, die ihren Ursprung nicht im eigenen Gedankengut hat, ist nichts ungewöhnliches – Obacht ist also geboten!
Wahre Meinung – Authentizität der eigenen Gedanken – hat ihren Ursprung immer im Geiste: wohlgemerkt, im eigenen Geiste.

Öffentliche Meinung sei hier nicht geschmältert, durchaus jedoch als zu trennend von eigener Meinung zu betrachten…

Hosanna.

LGGF

I BIN PLEITE

Bitte das Youtube zu starten, jedoch die Lyrics durch den Text darunter (in blau und rosa gehalten) zu ersetzen!

…und wer wissen will, wie das dann klingen könnte, dreht am

Sonntag, 6. Mai 2012 von 12:00 bis 13:00
Radio Orange auf Frequenz 94.0
zum JazzWorkshop

auf!

😉

Hosanna,
LGGF

I bin pleite
I bin pleite

Ned erst seit heite
Ned erst seit heite

I suach es Weite
I suach es Weite

Oba wohin?
Oba wohin?

Mir drahn’s es Gas o
Mir drahn’s es Gas o

Mir drahn’s en Strom o
Mir drahn’s en Strom o

Boid föht ma’d Wäsch no
Boid föht ma’d Wäsch no

Weul i blonk bin
Weul i blonk bin

I pock de Wööt ned

Meine Schuach san weg

Geht’s eich a so?

Meine Reck san fuat

I hau en Huat drauf

Meine Hoar san schiach

I glaub ich reiß boid/glei o

Na mia geht’s ned guat

Jo deaf des woah sei?

Meine Strimpf hobm Lech

Wo is mei Gööd hin?

Meine Fiaß dan weh

I hob kan Cent mehr

Meine Brüün san hin

Na, na des glaubt’s ma nie

Na, des hot kan Schmäh

I pock de Wööt ned

Meine Händ san rauh

Geht’s eich a so?

Meine Hosn z’foin

I hau en Huat drauf

Meine Speis is leer

I glaub ich reiß boid/glei o

Na, i kaun nix zoin

Jo deaf des woah sei?

I muass auße, muass weg do

Wo is mei Gööd hin?

Wü goa nix mehr hean

I hob kan Cent mehr

Brauch de Leit ned, de Suagn ned

Na, na des glaubt’s ma nie

Mia kummt glei es Rean

I pock mi zaum und hau me üba’d Heis
Pfiat Gooooott!

Der Erklärbär

 

Hosanna.

LGGF

Ohne Worte…

ähm..

Hosanna.

LGGF

LGGF

Vom Schreiben und so…

Schreiben.
Das mit dem Schreiben, das ist so eine Sache.
Wenn ich gleich zum Supermarkt gehe – man soll ja keine Werbung machen, deswegen gehe ich natürlich nicht zum Hofer, Billa, Inter-/Euro-/Gourmet-/Spar, Merkur, Zielpunkt, Lidl, Penny, u.s.w. – und mir auf ein Schmierblattl irgendwelche unleserlichen Hieroglyphen kritzel, was zu kaufen ich vorhabe, dann ist das
Schreiben.
Wenn mein lieber Herr Doktor Hausarzt innerhalb einer gefühlten Tausendstelsekunde eine Kraxe auf ein Rezept pfeffert, dann ist das
Schreiben.
Wenn die kleine Susi und der kleine Franzi, unter höchster Konzentration,  in Superzeitlupentempo, ihre ersten Buchstaben feinsäuberlich in ihre Hausübungshefte malen,
dann ist das
Schreiben.
Wenn ich das 17-millionste sch***bürkratische A****lochformular für irgend einen ver*****ten Antrag ausfülle, und dabei schon wieder gefragt werde nach „Ort, Datum“,
dann ist das
Schreiben.
Wenn du deiner Tante eine Weihnachtskarte widmest,
dann ist das
Schreiben.
Wenn Herr Hinteroberübermeister eine interne Nachricht von absolut ultrawichtigster „do-geht-nix-driwa“ Priorität an alle Mitarbeiter und Innen verfasst,
dann ist das
Schreiben.
Wenn in der Redaktion einer Tageszeitung alles auf Hochtouren läuft, alle sich vor lauter Stress gegenseitig auf die Zechn steigen, keiner weiß wo ihm der Kopf steht und die Tastaturen der gequälten Rechnertürme und Notebooks schon ächzen und wimmern,
dann ist das
Schreiben.
Wenn Steven King seinen 389sten – plus/minus einige bis viele – Thriller unter die Leut‘ bringt,
dann ist das
Schreiben.
Wenn Dieter Bohlen einen Chartsstürmer-Hit für irgend ein armes Hascherl(*) von One-Hit-Wonder erfindet und und jenen geistigen Erguss zu Papier bringt,
dann ist das
Schreiben.
Wenn ein Schriftsteller zur Abwechslung wieder einmal ein UR gutes „John Sinclair“ Abenteuer für den Bastei-Verlag erspinnt (das ‚p‘ ist beabsichtigt), sodass gelangweilte Bahnhofstrafikgänger eine MEGAspannende Lektüre über Paranormalitäten für ihre endlose Zugsfahrt kriegen,
dann ist das (tatsächlich)
Schreiben.
Wenn mehrere Millionen Jugendliche weltweit sich gegenseitig mit SMS zupflastern,
dann ist das
Schreiben.
Wenn der Exekutivbeamte gerade bei deinem vor 30 Sekunden eingeparkten  Auto steht und ein Liebesbriefchen – nur für dich! – in der Hand hält, in welches er Details wie Uhrzeit usw. einträgt, um es dann höflicherweise in Klarsichtfolie gehüllt in deiner Windschutzscheibe einzuklemmen,
dann ist das
Schreiben.
Wenn wir bei den Wahlen ein Kreuzerl in ein Ringerl machen,
dann ist das
Schreiben.
Wenn die gute Fee blogt,
dann ist das
Schreiben.
 
Sagt neulich ein Freund zu mir:„Hey, du hast doch mal geschrieben, oder? Da hab ich manchmal gern gelesen. Da war mal der eine Artikel mit der Umfrage über die Plakate. Das fand ich echt witzig. …“
Ich so:„Oh, ja mich hats nicht so gefreut. Aber wenn ich sowas weiß, dann freuts mich wieder mehr zu schreiben.“
Wie schmeichelhaft!

Ich SCHREIBE.

…nur nicht immer im Blog.

 

Hosanna.

LGGF

 
(*) welches dann Länge mal Breite ausgenommen wird mittels Knebelvertrag und nachher die G’fi**te – etwaig wörtlich – ist.
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