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Posts Tagged ‘nachdenken’

Nehmen wir einmal an, man könnte in seinem Glück total aufgehen. Also, nicht einfach der Worthülle „im Glück aufgehen“ entsprechend, sondern so richtig. So echt halt. Leiblich quasi. Sich so sehr in und an seiner und/oder der Existenz eines oder mehrerer anderen Menschen freuen und glückseelig fühlen, dass es einen sozusagen zerreißt. Oder auflöst und einfach dematerialisiert. Hmm. Ich meine, hatte von Euch auch schon einmal jemand das Gefühl sich so zufrieden, happy und einfach rundum wohl in seinem gesamten Sein zu fühlen, dass er/sie bei sich dachte: „Boah! Jetz‘ z’reißt mi vua Glick!“?
Angenommen Glückpilz X, der sich genau in einem dieser, tendenziell eher seltenen, Zustände befindet, stellt inmitten des Schwelgens in seiner Omni-Glückseeligkeit fest, dass er im Begriff ist, sich (im wahrsten Sinne des Wortes) aufzulösen… wäre X dann vollkommen, entgültig und somit tota(aaaaa)l im Glück, in der Liebe, in der Seeligkeit – kurz um: bei Gott? Oder würde X eine unvermittelte Panik aufreißen, begründet in der Angst um seine Existenz?

Ich meine, ist es nicht paradox, dass man in seinen glücklichsten Momenten am liebsten wie eine Seifenblase zerplatzen möchte, sein Glück in weltenerschütternder Lautstärke hinaus brüllen würde, und doch zugleich (und überhaupt allgegenwärtig) der natürliche Drang die eigene Existenz zu wahren genau jenen Wunsch des Zerplatzens, eben wie eine Seifenblase platzen lässt, nämlich genau in dem Augenblick, in dem man sich der (biologischen) Konsequenz  der Auflösung – dem eigenen Tod – bewusst wird. In genau jenem Moment endet ja auch diese, als allumfassend wahrgenommene, Lebenswonne. Naja, und das holt uns dann wieder schlagartig in die Realität zurück. In den Alltag. Ins Normale. Bis man sich, früher oder später, wieder in einem Zustand des totalen Glücks befindet… etc. pp.

Hmm …

Die gute Fee grübelt…

…und ihr?  …

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