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Archive for the ‘Politik’ Category

Konsequenzdenken und so…

Konsequentes Denken und vor allem das daraus erwachsende konsequente Handeln ist ein Ausdruck von…

  • Selbstachtung
  • Selbsttreue
  • Selbstsicherheit
  • Selbstbewusstsein
  • Selbstbestimmung
  • Zielgerichtetheit
  • Überzeugung
  • Entscheidungsfreiheit
  • Entscheidungskraft
  • Prioritätensetzung

Es gilt…

Konsequenz in der Durchführung oder Einhaltung von Entscheidungen, die bewusst – also aus guten Gründen – gefällt wurden, wirken sich sowohl kurz- als auch langfristig positiv auf einen selbst und andere aus.

Kurzfristig positive Auswirkungen auf einen selbst zeigen sich beispielsweise in der Bestätigung der Autonomie. Man zeigt sich selbst, eben durch konsequentes Umsetzen und Durchführen getroffener Entscheidungen, dass man die absolute, uneingeschränkte Entscheidungsgewalt (Macht) in seinem und über sein Leben hat. Dies wiederum ist ein gelebter Ausdruck der Eigenwürde und des Selbstrespekts.
Das ist die Grundlage und regelmäßige Bestätigung einer Lebenseinstellung der Selbstachtung.

Langfristig gesehen, kann gesagt werden, dass eine Kultur (im Sinne von Lebensart) der Selbstachtung, die die Würde und Integrität des Individuums wahrt, großteils durch das Individuum selbst erzeugt und gepflegt werden kann. Dadurch schafft es der Einzelne  –  im Sinne einer wünschenswerten (a priori vermutlich sogar lebensnotwendigen) Existenz-Harmonie  – , in einem System der Anonymität, der Masse, der Institutionalisierungen, der medialen Überflutung, der Trends, der (latent restringierenden) Illusion von Freiheit durch Illusionen von freier Wahl (*siehe Fußnote unten) einen zuträglichen Lebensraum zu generieren. Ein Biotop für sein Naturell, für sein innerstes Wesen wird also von ihm selbst geschaffen und kann daher auch nur von ihm selbst gepflegt und verteidigt werden.

Dies wiederum kann nur geschehen durch eine Konsequenzeinhaltung im eigenen Konsequenzdenken und –handeln, also in der beschriebenen Lebensführung. Je nach Perspektive (Bottom-up bzw. Top-down) kann Konsequenzdenken daher als Integral bzw. Differenzial seiner selbst bezeichnet werden.

Unter Betrachtnahme eines Sozialgefüges kann die positive Wirkung dieses konsequent Konsequentseins eines Einzelnen daran festgehalten werden, dass selbiger im Allgemeinen als verlässlich und stabil wahrgenommen wird. Stabilität bietet ein Gefühl der Sicherheit und hält zusammen. Ein konsequenter Mensch vermag ohne Worte, Gestik oder Mimik, sondern allein durch seine Lebensführung eine Selbstverständlichkeit (die in ihrer Entstehung und ihrem Wachsen wechselwirkend zum Konsequenzdenken gesehen werden darf) zu kommunizieren, die die ihn umgebenden Menschen die natürliche Notwendigkeit von Entscheidungsfreiheit, Selbstbestimmung, Selbstachtung und mit ihr einhergehende Selbsttreue, sowie Würde des Einzelnen nachvollziehen lässt. In einer Welt nämlich, in der Schlagworte wie Alltagsstress, Berufsdruck, Zeitmanagement, Produktivität und dgl. vorherrschend die Weichen stellen, welche die Gleise unserer, von vorgegaukelter Entscheidungsfreiheit geprägter, Lebensbahnen ausrichten oder viel mehr weglenken oder abweichen lassen, wird das Individuum erst dann den hinreichenden und notwendigen Wert seiner absoluten Selbstbestimmung erkennen können, wenn es am System zerbricht oder wenn ein anderes Individuum ihm diesen Wert vorlebt, insbesondere durch Konsequenz.

Meist mag die, ob ihrer konsequenten Lebensführung als besonders stabil und entspannt wahrgenommene Person als Vorbild genommen werden, als Idol, dem nachgeeifert wird in Stil, Geschmack, Ausdrucksweise, usw. Oft dauert es einen (durchaus langen) Zeitraum bis ein derart von einer anderen (konsequenten) Person bezauberter Mensch erkennt, dass es nicht darum geht so zu sein wie das Vorbild, sondern darum konsequent seinen eigenen Weg zu gehen und somit selbst die Grundlage und regelmäßige Bestätigung seiner Lebenseinstellung der Selbstachtung zu bilden.

Womit der Kreis sich schließt und wir nun zum Anfang dieses Textes zurückkehren können.

Resumé und Moral von der Geschichte…

Bewusste und unter Überlegung getroffene Entscheidungen sollten so oft wie möglich in aller Konsequenz umgesetzt und eingehalten werden, entgegen aller Mühen, Anstrengungen und Gegenanzeigen.
…oder willst du die Marionette äußerer Einflüsse sein? Wie ein kleines Segelboot auf hoher See, bei Sturm und Gischt und Wellengang, das sich ein Ziel vorgenommen hat und es doch nicht und nicht erreicht, weil die Umwelt es immer wieder spielerisch davon abzubringen vermag, wärst du dann. Und kaum läge sich der Sturm, nähmst du wieder Kurs; müsstest dich wieder ausrichten, neu beginnen… bis dass der nächste Sturm aufzöge. Und würdest du nicht aufpassen, wärst du irgendwann so weit vom Kurs abgekommen, dass es unmöglich geworden wäre, das ursprüngliche Ziel zu erreichen. Also nähmst du freiwillig einen neuen Kurs, zu einem neuen Zielhafen. Nur das du diesen ursprünglich nie anfahren hattest wollen…
Und dennoch…
Sollte dies – wie bei den meisten von uns so oft – der Fall sein, dann besinne dich auf eines:

Konsequenz im Konsequenzdenken.

Sprich:  NICHT LOCKER LASSEN!
IMMER WIEDER KONSEQUENZ VOLLER MUT ANGEHEN!
…erst kleine Schritte, die größeren folgen von selbst mit der Zeit.

Stichwort: Dominoeffekt.

LGGF

(*) Wir können wählen zwischen zig Radio- und Fernsehsendern, Zeitungen, Zeitschrift, Magazinen, Zigarettensorten, Joghurtsorten, Cerealiensorten, Schokoriegeln, Müsliriegeln, Kauriegeln, Kaugummis, Gummis, Geschmacksrichtungen, Fertigmenüs, Fettgehaltsstufen, Konfektionsgrößennormen, Klamottenmarken, Schuhmarken, Automarken, Duschgelmarken, Haarshampoomarken, Bodylotionmarken, Nagellackmarken, Make-Up-Marken, Rasierklingenmarken, Deomarken, Sonnenbrillenmarken, Sonnencrememarken, Sonnenschirmmarken, Kugelschreibermarken, Füllermarken, Lichtschutzfaktorabstufungen, Supermarktketten, Elektrofachhandelsketten, Textilwarenketten, Restaurantketten, Schuhhandelsketten, Drogerieketten, Pharmaproduzenten, Haushaltsversicherungen, Erlebensversicherungen, Ablebensversicherungen, Rechtschutzversicherungen, Unfallversicherungen, Zusatzkrankenversicherungen, Bankverbindungen, Parteien, Organisationen, Mobilfunkanbietern, Internetanbietern, Energieanbietern, Reiseanbietern,… usw. (!)
Und wir tun das auch.
Tag aus, Tag ein.
Und doch merken wir nicht, dass uns dadurch eine entscheidende Freiheit abhanden kommt. Nämlich jene, nichts von alledem wählen zu müssen. Denn, sich einfach für keines der zur freien Auswahl stehenden Dinge zu entscheiden, das geht freilich nicht. Oder kaum. Denn entscheide ich mich, keinen der möglichen Energieanbieter zu wollen, werde ich weder Strom noch Gas haben. Entscheide ich mich für keinen Mobilfunkanbieter, werde ich kein Handy haben. Entscheide ich mich für keinen Internetanbieter, werde ich keinen privaten Zugang zum Web haben. Entscheide ich mich für keine Bankverbindung, werde ich kein Konto haben. Usw., usf.
Ein Großteil der zur freien Auswahl stehenden Dinge birgt also eine Freiheit in sich, die trügerisch ist. Es wird nämlich nicht bewusst gemacht, dass man letztlich mindestens eines je Kategorie wählen MUSS, wenn man in dieser ach so freien Welt der Moderne einigermaßen würdig leben will.
Vor allem aber bewirkt diese trügerische Freiheit eines: sie stiehlt. Sie stiehlt Zeit und Wille. Wir sind der Zeit und des Willens beraubt, jenes für das wir uns wirklich frei entschieden haben, jenes Wasauchimmer, das wir nach reiflicher und/oder mehrmaliger Überlegung wirklich machen wollen, konsequent umzusetzen!
Sprich: Ich kann beispielsweise jeden Abend zwischen unzähligen Programmen, verteilt auf unzählige Kanäle, wählen und vergesse dabei, dass ich mir doch eigentlich vorgenommen hatte jeden Abend eine Stunden spazieren zu gehen im Park, im Grünen, einfach weil es mir gut tut. Einfach zum Ausgleich. Frische Luft atmen. Herrlich! Ruhe und Bewegung, wunderbar! …  Huch! Da beginnt gerade meine liebste Sitcom! Yeah!!  *Platsch* auf die Couch. Nur die eine Episode schauen, dann gehts ab in den Park! *Blick auf die Uhr* TICK – TACK – TICK – TACK – TICK – … Ach was! Die halbe Stunde früher oder später losgehen, macht nun wirklich keinen Unterschied! *Raschel Raschel – Chipspackung aufgerissen* Oh… schon vorbei, schade! Ah cool, da kommen die Nachrichten, die habe ich heute sowieso noch nicht mitbekommen. Nur kurz noch… *Blick auf die Uhr* TICK – TACK – TICK – TACK – TICK – TACK – TICK -…
[TICK – TACK – TICK – TACK – TICK – … zweieinhalb Stunden und diverse Sendungen sowie Gezappe später…]
Chilliger Abend daheim. Mal wieder. Eh gemütlich. Cool. Wohlfühlfaktor. Passt!
Spazieren gehen? *Blick auf die Uhr*  TICK – TACK – TICK – TACK – TICK – … *Schulterzucken* Jaaaaa… morgen halt.
(Dies als ein harmloses Beispiel von vergleichsweise geringer gesellschaftlicher Bedeutung. Man darf selbiges nun also auf gewichtigere, z.B.  gesellschaftspolitische Themen projizieren bzw. mit vielen Millionen Menschen weltweit multiplizieren…)

Ja, ja, so fängts an…

Und langsam verblödet der Mensch und lässt sein Leben von außen bestimmen. In einem System, dass sich selbst IMMER treu bleibt und IMMER konsequent läuft und IMMER kompromisslos voranschreitet, wie ein Uhrwerk… TICK – TACK – TICK – TACK – TICK – TACK – TICK – TACK – TICK – …

Doch so klein und unbemerkt das Kompromittieren des eigenständigen Denkens und Handels beginnt, so klein kann umgekehrt auch ein erster Schritte, eine erste, bewusste Entscheidung hin zum Konsequenzdenken und zum konsequenten Handeln sein…

Oder, um ein Hollywood-Zitat zu bringen:

                                               Big things have small beginnings…
                                                               (Charakter David im Film „Prometheus“, Ridley Scott, 2012)

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Walter Lippmann brachte 1922 ein Werk mit dem Titel „Public Opinion“ heraus – Titel ist Programm.

Eines der ersten Kapitel behandelt einen interessanten Gesichtspunkt, so schreibt Lippmann hier:

„The only feeling that anyone can have about an event he does not experience is the feeling aroused by his mental image of that event. That is why until we know what others think they know, we cannot truly understand their acts.
[…]
For it is clear enough that under certain conditions men respond as powerfully to fictions as they do to realities, and that in many cases they help to create the very fictions to which they respond.
[…] (W)e must note particularly one […] factor. It is the insertion between man and his environment of a pseudo-environment. To that pseudo-environment his behavior is a response. But because it is behavior, the consequences, if they are acts, operate not in the pseudo-environment where the behavior is stimulated, but in the real environment where action eventuates.
[…]
But when the stimulus of the pseudo-fact results in action on things or other people, contradiction soon develops. […] For certainly, at the level of social life, what is called the adjustment of man to his environment takes place through the medium of fictions. By fictions I do not mean lies. I mean a representation of the environment which is in lesser or greater degree made by man himself.“

Wir leben in einer medial geprägten Welt. Der Mensch neigt zu einer Meinungsbildung basierend auf einem Stereotypendenken, welches ihm permanent vorgezeigt – ja vorgelebt – wird.
Ältere Generationen geben Bilder an nachfolgende Generationen weiter, die teils nicht ihrer ureigenen Meinung entsprechen, sondern ihren Ursprung in dem haben, was wir als Allgemeinheit bezeichnen. Vermutlich wissen die meisten Menschen ihre wirkliche, eigene Meinung auf verschiedenen Levels gar nicht.
Wie auch? Es existiert kein tragender Grund darüber weiter nachzudenken. Gängige Meinung wird weiterhin gängig akzeptiert.
Es ist angenehm und ohnehin hinreichend sich bloß knappe, sofort schlüssige Gedanken zu machen.
Bestimmte, allgemein zulässige Positionen werden übernommen. Die Masse trägt.

Und so falsch kann die Masse nicht – ja niemals – liegen. Oder doch?
Ein Verweis auf die Geschichte der Menschheit ist hier wohl überflüssig.

Vielleicht ist es (wieder) einmal an der Zeit, seine Gedankenkonstrukte zu adaptieren. Unter Umständen bedarf es (wieder) einmal einer Phase des inneren Ausmistens, des inviduellen (weil bewusst individualisierten) Klärens und Aufklärens, um einer allzu gemütlichen Abgeklärtheit entgegenzuwirken.

Der Geist sollte nicht um seine Freiheit betrogen werden. Eine injizierte Meinungshaltung, die ihren Ursprung nicht im eigenen Gedankengut hat, ist nichts ungewöhnliches – Obacht ist also geboten!
Wahre Meinung – Authentizität der eigenen Gedanken – hat ihren Ursprung immer im Geiste: wohlgemerkt, im eigenen Geiste.

Öffentliche Meinung sei hier nicht geschmältert, durchaus jedoch als zu trennend von eigener Meinung zu betrachten…

Hosanna.

LGGF

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ähm..

Hosanna.

LGGF

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Schreiben.
Das mit dem Schreiben, das ist so eine Sache.
Wenn ich gleich zum Supermarkt gehe – man soll ja keine Werbung machen, deswegen gehe ich natürlich nicht zum Hofer, Billa, Inter-/Euro-/Gourmet-/Spar, Merkur, Zielpunkt, Lidl, Penny, u.s.w. – und mir auf ein Schmierblattl irgendwelche unleserlichen Hieroglyphen kritzel, was zu kaufen ich vorhabe, dann ist das
Schreiben.
Wenn mein lieber Herr Doktor Hausarzt innerhalb einer gefühlten Tausendstelsekunde eine Kraxe auf ein Rezept pfeffert, dann ist das
Schreiben.
Wenn die kleine Susi und der kleine Franzi, unter höchster Konzentration,  in Superzeitlupentempo, ihre ersten Buchstaben feinsäuberlich in ihre Hausübungshefte malen,
dann ist das
Schreiben.
Wenn ich das 17-millionste sch***bürkratische A****lochformular für irgend einen ver*****ten Antrag ausfülle, und dabei schon wieder gefragt werde nach „Ort, Datum“,
dann ist das
Schreiben.
Wenn du deiner Tante eine Weihnachtskarte widmest,
dann ist das
Schreiben.
Wenn Herr Hinteroberübermeister eine interne Nachricht von absolut ultrawichtigster „do-geht-nix-driwa“ Priorität an alle Mitarbeiter und Innen verfasst,
dann ist das
Schreiben.
Wenn in der Redaktion einer Tageszeitung alles auf Hochtouren läuft, alle sich vor lauter Stress gegenseitig auf die Zechn steigen, keiner weiß wo ihm der Kopf steht und die Tastaturen der gequälten Rechnertürme und Notebooks schon ächzen und wimmern,
dann ist das
Schreiben.
Wenn Steven King seinen 389sten – plus/minus einige bis viele – Thriller unter die Leut‘ bringt,
dann ist das
Schreiben.
Wenn Dieter Bohlen einen Chartsstürmer-Hit für irgend ein armes Hascherl(*) von One-Hit-Wonder erfindet und und jenen geistigen Erguss zu Papier bringt,
dann ist das
Schreiben.
Wenn ein Schriftsteller zur Abwechslung wieder einmal ein UR gutes „John Sinclair“ Abenteuer für den Bastei-Verlag erspinnt (das ‚p‘ ist beabsichtigt), sodass gelangweilte Bahnhofstrafikgänger eine MEGAspannende Lektüre über Paranormalitäten für ihre endlose Zugsfahrt kriegen,
dann ist das (tatsächlich)
Schreiben.
Wenn mehrere Millionen Jugendliche weltweit sich gegenseitig mit SMS zupflastern,
dann ist das
Schreiben.
Wenn der Exekutivbeamte gerade bei deinem vor 30 Sekunden eingeparkten  Auto steht und ein Liebesbriefchen – nur für dich! – in der Hand hält, in welches er Details wie Uhrzeit usw. einträgt, um es dann höflicherweise in Klarsichtfolie gehüllt in deiner Windschutzscheibe einzuklemmen,
dann ist das
Schreiben.
Wenn wir bei den Wahlen ein Kreuzerl in ein Ringerl machen,
dann ist das
Schreiben.
Wenn die gute Fee blogt,
dann ist das
Schreiben.
 
Sagt neulich ein Freund zu mir:„Hey, du hast doch mal geschrieben, oder? Da hab ich manchmal gern gelesen. Da war mal der eine Artikel mit der Umfrage über die Plakate. Das fand ich echt witzig. …“
Ich so:„Oh, ja mich hats nicht so gefreut. Aber wenn ich sowas weiß, dann freuts mich wieder mehr zu schreiben.“
Wie schmeichelhaft!

Ich SCHREIBE.

…nur nicht immer im Blog.

 

Hosanna.

LGGF

 
(*) welches dann Länge mal Breite ausgenommen wird mittels Knebelvertrag und nachher die G’fi**te – etwaig wörtlich – ist.

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..Bildungsfernsehen.. 😉

 

Hosanna.

LGGF

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Zur Hebung der Moral für den heutigen wienweiten Multiple-Choice Test
ein erbauliches Wahllied und nette, anekdotische Bilder von älteren
Multiple-Choice Tests (sogar bundesweit – uuuhh!).

Gute Unterhaltung! *click*

LGGF

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Liebe Alle,
 
nach mehrwöchiger Blogging-Sommerpause, meldet sich die gute Fee misch und frunter.. äh.. wieder zurück. Im ersten Beinahe-schon-Herbst-Artikel präsentiert sie ein Personenprofil. Ist das nicht langweilig? NEIN! HA!
 
Aus gegebenem Anlass – aufgrund eines Zeitungsartikels – gebe ich heute meine persönliche (noch lebende!)  Heldin bekannt (das „noch lebende“ ist sehr wichtig, denn ansonsten würde dieser Text entweder von Mutter Teresa oder Queen Elizabeth I sprechen.. ..eher aber von Mutter Teresa.) :

SUSAN GEORGE (die Politologin, nicht die Schauspielerin..)

Wea is des?

  • Philosophin und Politologin, 1934 geboren in den USA, lebend in Frankreich
  • einst im Vorstand von Greenpeace
  • Vize-Präsidentin von ATTAC (France)
  • harsche Gegnerin des Neoliberalismus und der ungemäßigten, selbstverständlichen Globalisierung auf Kosten dritter Welt Länder

Ansonsten leset selbst: HIER (Kurzfassung)

Genau! – ..und weil diese Dame auf einfache und klare Art das vertritt, was ich mir immer denke, ist sie seit heute meine Heldin. Gäbe es in Österreich eine Susan-George-Partei, hätte ich viel mehr Spaß beim Kreuzerltest in der Kabine im Wahllokal..

WEITER SO SUSI! *zicke zacke zicke zacke heu heu heu*

*Applaus*

..natürlich wird es so eine Partei nie geben, weil die RICHTIG GUTEN bekanntlich nicht (oder kaum – Ausnahmeerscheinungen wie Van der Bellen ausgenommen) in die Politik gehen. Jenige hier ist überhaupt NGO-Verfechterin. Es widerspräche also einem ihren ureigenen Grundprinzipien, in die Politik zu gehen.

GUT SO! ..und schade.

Achja, hier die offizielle Webpage von ATTAC *click*. → ..sehr empfehlenswert sich die ganze Seite mal genauer anzuschauen!

Kommentare erwünscht.

Hosanna.
LGGF

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DER Hit 2010!!!

LGGF

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Aus gegebenem Anlass werden wir uns heute ein wenig mit dem Thema „ÖBB“ beschäftigen *ähem*

Zunächst, wer tolle Informationen über Tickets oder sonstiges haben möchte, kann HIER gucken.

Natürlich wissen die meisten Leute ohnehin was sie für ihr Ticket bezahlen, da ja viele immer wieder dieselbe Strecke fahren.
Ich auch.
Genauer gesagt fahre ich – wenn ich mich PKW-frei aus Wien (wo ich die meiste Zeit meines Lebens umhergammle) hinaus bewege – meistens in Richtung Norden, nach Strasshof.
Diejenigen unter euch, die sich ein wenig auskennen, wissen, dass die Ortschaft Strasshof (an der Nordbahn) nur einen Katzensprung von Wien entfernt liegt. Genauer gesagt nur eine ÖBB-Zone. Man fährt also von Zone 100 (Wien) bis Zone 200 (quasi Wien Umgebung).

Gut und schön, na und?

Nunja, wenn jetzt streckenweise Bauarbeiten oder diverse Gleisarbeiten gemacht werden, kann ein Zug auf dem entsprechenden Streckenstück natürlich nicht fahren – eh kloa. Lösung? Genau:

SCHIENENERSATZVERKEHR

*hüstel*

WÄH!
Allein das Wort!! ARGL!!

Ich könnte kotzen!

Man stelle sich folgendes Szenario vor:
Bei der temporären Endstation – also bei jener wo alle Fahrgäste aussteigen müssen weil der Zug nicht weiter fährt, wegen Gleisarbeiten etc. – fallen alle wie die Lemminge bei den Waggontüren hinaus, hetzen im Vollstress über den Bahnsteig zum Ausgang des Bahnhofgeländes und suchen unsteten Blickes, völlig fertig nach einem Bus. Einem (hoffentlich großen) Schienenersatzverkehrskraftfahrzeug. Etwas, das laut Durchsage bereits auf die Fahrgäste wartet, um ein reibungsloses Weiterfahren zu garantieren.

Und nun der Clue:
ES IST NICHT DA.
Das angekündigte Schienenersatzverkehrsfahrzeug ist einfach nicht da.

Die Lemminge strömen also vom Bahnhofsgelände auf die Straße und gucken und gucken und gucken… …und irgendwann schaun’s blöd. Dumme Sache. Schade. Schienenersatzverkehr is nisch. Tja.

Doch halt! Siehe da – EIN SCHILD! Ein Haltestellenschild, welches den glorreichen Titel „Schienenersatzverkehr“ trägt! HEUREKA!!

Juchuuuu!

Alle Lemminge (abgesehen von den paar gesegneten, die per PKW abgeholt werden) bilden also eine Menschen.. äh.. Lemmingtraube um das tolle Schild.
Erwartungsvoll kontrollieren sie die Schienenersatzverkehrszeiten, in der wagen Hoffnung, dass es sich nur noch um wenige Minuten handeln kann, bevor der entsprechende Autobus um die Ecke gebogen kommt, die Lemminge rein lässt und los düst.

Es ist fast 15:00, die Sonne brennt, es weht kein Wind und ein Lemming nach dem anderen rückt näher zum Schild auf, um zu lesen…

Im Klartext:
Dieser Schienenersatzverkehr fährt Montag bis Freitag jeweils 4x am Tag und zwar stündlich einmal, beginnend mit 15:58.
Man kann also vom Zug (der hier übrigens über den Tag hinweg mindestens 2x jede Stunde stehen bleibt) auf den Schienenersatzverkehr umsteigen um:

15:58
16:58
17:58
18:58

Ende.

Wir halten fest:
Schienenersatzverkehr dient dazu, das Nichtfahren von Zügen auszugleichen.
Wenn also beispielsweise ein Zug 4x in der Stunde fährt, dann muss ein Schienenersatzverkehrsfahrzeug 4x die Stunde bereit stehen, damit die Fahrgäste mehr oder minder nahtlos weiterfahren können. Richtig?

BLÖDSINN!

Wie wir hier sehen, ist es nicht notwenig öfter als 4x am Tag (!!) einen Bus bereitzustellen, wobei 4x am Tag eigentlich 4x am Nachmittag heißt.

Da stehen nun also unsere Lemminge um 15:00 vor dem Bahnhof und lesen, dass der nächste (= der ERSTE) Schienenersatzverkehrsbus an diesem Tag EINE STUNDE SPÄTER da sein wird.

Wie bitte?
Ach, einige der Lemminge haben es eilig, haben wichtige Termine? Na geh bitte! Macht euch nicht ins Hemd!

IHR HÄTTET JA MIT DEM AUTO FAHREN KÖNNEN!

Stimmt…

LGGF

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Ja oder Nein

Wien will’s wissen!

Volksbefragung 11. bis 13. Februar 2010!

  • Die fünf Fragen:             

  • Sind Sie dafür, dass in Wien die Möglichkeit geschaffen wird, neue Hausbesorger/innen (mit modernem Berufsbild) einzustellen?
    Sagen Sie JA ..oder NEIN.. (ist eigentlich egal, da es sich hier um eine VolksBEFRAGUNG handelt und nicht um eine VolksABSTIMMUNG: siehe HIER ..erster Absatz) zu unseren neuen, MODERNEN Hausbesorger/innen! Was heißt es ein MODERNER Hausbesorger oder eine MODERNE Hausbesorgerin zu sein? Wir klären Sie JETZT darüber auf: Die modernen Hausbesorger/innen werden stets dem letzten Schrei der Mode gerecht werden! Jawohl! Und das gilt selbstverständlich nicht nur für ihre Kleidung, oh nein, das gilt für ihre GESAMTE EXISTENZ!

    Ihre Hausbesorger/innen-Wohnungen werden an Beispielhaftigkeit des guten Geschmacks nicht zu übertreffen sein. Ihre PKWs werden an Elan, Windschnittigkeit, Sportlichkeit und Comfort stets top sein. Ihre Kinder werden zu kleinen Accessoires, wie auch ihre Hunde, Katzen, Goldfische, Großeltern, Freunde, Nachbarn, usw.!Wieso wollen wir, nein, wollen Sie das? – Weil MODERNE Hausbesorger/innen immer UP TO DATE sind! Jawohl! Und das ist es was wir, nein Sie, was Sie wollen und BRAUCHEN! In Zeiten von Schweinegrippe und Wirtschaftskrise braucht eine Stadt wie Wien helle Köpfe mit wachem Geist darin, die stets wissen, was zu tun ist, in Anbetracht der kommenden Herausforderungen!

    Für die MORDERNE Hausbesorgerin und den MODERNEN Hausbesorger wird es selbstverständlich entsprechende Ausbildungen und Schulungen geben! Bewerben Sie sich jetzt als neue MODERNE Hausbesorger/innen! Nach erfolgreichem Abschluss der dreitägigen Hausbesorger/innen Ausbildung mit MODERNEM Berufsbild, welche Sie keinen Cent kosten wird, erhalten Sie eine voll ausgestattete, MODERNE Gemeindewohnung, ein neues Auto und Gutescheine für Mode bei ausgesuchten Versand-Katalogen GESCHENKT! Jawohl! Wie das, fragen Sie? Ach, was glauben Sie denn wozu Sie in den vergangen Jahren STEUERN gezahlt haben?!Zögern Sie nicht!
  • Sind Sie für ein flächendeckendes Angebot an Ganztagsschulen in Wien?
    Sagen Sie JA.. oder Nein.. wie auch immer. Sie haben sich entschieden für einen Posten als Hausbesorger/in mit MODERNEM Berufsbild und wissen nun nicht, was Sie mit Ihren Kindern machen sollen, da Sie ja als dynamische, MODERNE Person den ganzen Tag voll im Einsatz sind? Tja, wir haben die Lösung! GANZTAGSSCHULEN! Manch einer mag argumentieren, Ganztagsschulen seien aus diversen pädagogischen und leistungsfraglichen Gründen eine gute Idee. Das stimmt! Aber darum geht es hier nicht! Sie stecken Ihre Großeltern ja auch nicht ins Alterheim, damit die dort etwas lernen, oder?! Eben! Lassen Sie sich einen PRODUKTIVEN Arbeitstag nicht vereiteln von Ihren kleinen Rackern. Das Konzept der GANZTAGSSCHULEN ist simpel: um 08:00 liefern Sie Ihre Lieblinge ab und holen können Sie sie dann frühestens um 17:00. Sie haben also wirklich den ganzen Tag NUR FÜR SICH! Ist das nichts?! Prima, gell!

    Die vollständige Erziehung, Prägung, Meinungsgrundlage Ihres Kindes können Sie BEDENKENLOS uns überlassen. Wir formen und wandeln Ihr Kind, sodass es sich mit allen anderen Kindern immer besser und besser versteht und immer gleichförmiger in der Masse von staatsgeprägten Gehirnwäschekindern glänzt. Wie eine wunderschöne, funkelnde Facette eines Brillianten  neben der anderen glänzt! Schön, nicht wahr?
    Die GANZTAGSSCHULE kostet Sie keinen Schulbeitrag! Wie das, fragen Sie? Die Antwort darauf finden Sie im nächsten Punkt…
  • Soll in Wien eine Citymaut eingeführt werden?
    Sagen Sie JA.. äh.. naja, Sie wissen ja. Warum? Ganz einfach: Als MODERNE Hausbesorger/innen, mit den Kindern in einer GANZTAGSSCHULE brauchen Sie ja auch Geld um sich zu FINANZIEREN! Jetzt kann doch aber niemand von Ihnen verlangen die finanziellen Mittel für das alles (abgesehen von der gratis Hausbesorger/innen-Wohnung, dem gratis Hausbesorger/innen-Auto und den gratis Haubesorger/innen-Modekleidung) SELBST auf die Beine zu stellen – NEIN! Statt dessen erhebt die Stadt Wien NUR für Sie eine neue Art von Steuer, die Sie selbst nicht bezahlen müssen! Wie das? Ganz einfach: fahren Sie einfach NICHT mit Ihrem Cityflitzer – sprich, dem MODERNEN Auto, das die Stadt Wien Ihnen als Hausbesorger/innen der Zukunft zur Verfügung stellt – in die Innere Stadt, denn dort wird die CITYMAUT erhoben werden. Und das nur zu IHREM Wohl!Ist es nicht ein herrliches Gefühl, so viel Unterstützung von Vater-Staat oder besser, von Mutter-Stadt zu erhalten? Eben. Das finden wir auch! Nun mögen Sie sich vielleicht fragen, wie Sie denn um die CITYMAUT herum kommen, wenn Sie beispielsweise am wohlverdienten Wochenende mit Ihren Kindern einen Ausflug in die Innenstadt unternehmen möchten, welcher ja mehrere Stunden dauern kann.. Auch hierfür folgt die Lösung auf dem Fuße:
  • Sind Sie dafür, dass die U-Bahn am Wochenende auch in der Nacht fährt?
    Die U-Bahnen werden NUR für Sie an den Wochenenden AUCH NACHTS fahren! Jawohl! Sagen Sie einfach Ja dazu.. äh. Das heißt für Ihren Lebens-Comfort fahren Wiens U-Bahnen dann nicht mehr nur am Samstagabend bis ca. 00:30 und dann erst wieder am Sonntag ab ca. 05:00, sondern sie fahren dann zusätzlich im 73-Minuten-Takt die GANZE NACHT HINDURCH! Das ist doch ein Service! Schön, nicht? Nur für Sie, liebe Hausbesorger/innen der Zukunft!
    Und wenn Sie so, dank U-Bahn-Service mit Ihren Ganztagsschulkindern dann am Wochenende völlig entspannt durch die sonnig-schöne Innenstadt bummeln, in Ihren MODERNEN Klamotten, mit Ihrem Perlweiß lächeln und Ihrer perfekten Frisur, dann brauchen Sie sich auch keine Gedanken darüber zu machen, dass Sie oder Ihre Lieblinge vielleicht in ein Hundstrümmerl steigen oder von einem ungebändigten Hund, der seinem Besitzer entlaufen ist, angefallen werden. Denn dann wird es auch den HUNDEFÜHRSCHEIN geben!
  • Sind Sie dafür, dass es in Wien für sogenannte „Kampfhunde“ einen verpflichtenden Hundeführschein geben soll?
    Stimmen Sie JETZT mit JA! Der VERPFLICHTENDE HUNDEFÜHRSCHEIN für Halter sog. „Kampfhunde“ (*) ist zu Ihrem Wohl erdacht worden! Denn was lernt ein Hundebesitzer, der diese Hundeführ-Berechtigungsprüfung ablegt? Er lernt mit seinem Tier umzugehen, sodass der Vierbeiner dann wie ein kleiner Soldat auf die wichtigsten Kommendos des Herrchens oder Frauchens reagiert: Fass! Bei Fuß! Sitz! usw. Natürlich lernt der Hundebesitzer oder die Hundebesitzerin mit dem VERPFLICHTENDEN HUNDEFÜHRERSCHEIN auch seinem oder ihrem Hund beizubringen auf Kommando zu urinieren oder zu stuhlen. Daher werden Sie fortan NIE MEHR in ein Hundstrümmerl treten müssen. Denn ein Hund wird dann auf Geheiß des Besitzers/der Besitzerin nur mehr in einen Gulli oder in die Hundezone kacken. Und den Rest erledigt das Gackerl-Sackerl.

    Jeder HUNDEFÜHRSCHEIN-Besitzer bzw. Besitzerin wird außerdem mit einer Jahrespackung von Tranquillizern für das Tier versorgt werden, um etwaige Adrenalinausbrüche des Hundes möglichst gering zu halten. Das ist FORTSCHRITT von HÖCHSTER QUALITÄT! Sie sehen also: Wien scheut keine Kosten und Mühen, um IHNEN das Leben ein Stückchen lebenswerter zu machen – wenn Sie mit JA stimmen.. ..oder meinetwegen auch mit Nein.. wie gesagt: Volksbefragung nicht Volksabstimmung, also eigentlich eh egal.

(*) Anm.: Was ein „Kampfhund“ ist, entscheidet die Stadt Wien dann von Fall zu Fall – daher auch der Ausdruck „sogenannte“ Kampfhunde, da ein Kampfhund jeder Hund ist, den man zu einem solchen erzieht.

JA oder NEIN?!
WIEN WILL’S WISSEN!

11. – 13. Februar 2010

Ihre Stimme zählt!

Detailinformation:
(Bitte klicken Sie auf „Beispielbild“, um die realen Objekte in Großformat anzusehen.)

Hausbesorger/innen Auto (Beispielbild)

Hausbesorger/innen Wohnung (Beispielbild)

Ganztagsschule (Beispielbild)

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