Liebe Alle!
Wir kennen sie alle: die Fabeln und Hausmärchen, die mit ihrem tieferen Sinn dafür sorgen, dass aus Kindern mit der Zeit rechtschaffene Erwachsene werden. Erwachsenen, denen man zutraut, ein Auto zu lenken; denen man eine Wahlberechtigung zuspricht; die man sich fortplanzen lässt; usw.
Märchen und Fabeln haben in vielen Kulturen einen hohen Stellenwert für die Gesellschaft, wenn man bedenkt, welchen Einfluss sie auf die Kleinen haben.
Aus diesem Grund habe ich keine Anstrengung gescheut und mich auf die Online-Suche nach guten, sinnvollen, wertevermittelnden, moralgebenden Märchen und Fabeln gemacht. (Nichts zu danken, gern geschehen!)
Hier nun ein wenig Output zum Thema Fabeln:
1) Der wilde Hund
Ein wilder Hund fror im Winter jämmerlich. Er kroch in eine Höhle, rollte sich zusammen, zitterte vor Kälte und sprach vor sich hin: »Wenn es nur wieder Sommer und warm wird, dann will ich mir eine Hütte bauen, damit ich im nächsten Winter nicht mehr frieren muß.«
Als aber der Sommer mit seiner wohltuenden Wärme kam, hatte er seine guten Vorsätze vergessen.
Er lag da, reckte und streckte sich, blinzelte behaglich in die Sonne und dachte nicht mehr daran, sich eine Hütte zu bauen. Der nächste Winter war bitter kalt, und der Hund mußte erfrieren.
Genau! Moral: Bist du ein Höhlenhund, lerne Hütten bauen!
Hier der Link zur Fabel.
2) Der Spatz
Eine Schwalbe trifft einen Spatz.
„Ich habe schon so viele Lände gesehen, so viele Bäume, Menschen und Tiere. Und du sitzt immer nur hier und suchst nach Brotkrümeln!“
„Ich bin noch nie weiter als bis zum Brunnen geflogen. Ich will auch andere Länder sehen“ spricht der Spatz und fliegt davon.
In der Ferne angekommen, sucht er nach Brotkrümeln.
Eben! Moral: Besser eine Schwalbe hier, als ein Spatz ohne Brotkrümeln dort!
Hier der Link zur Fabel.
3) Der Bär und der Fuchs (…mit Abstand meine Lieblingsfabel!)
Diese Geschichte wurde aus dem Lateinischen übersetzt.
Ein Fuchs der zum Fluss ging, weil er Lust dazu hatte, trank dort. Auf der
anderen Seite des Flusses stand ein Bär der gleichermaßen trank.Als der Bär
den Fuchs bemerkte schrie er: Warum verschmutzt du mir das Wasser, das ich
trinke? Der Fuchs,dem dies nichts ausmachte, trank weiter. Da erzürnte der
Bär: Ich werde hinüber kommen und dich zereißen. Der Fuchs trank. Da fiel dem
Bären etwas bei: Komm, lass uns einen wettbewerb machen. Du stehst auf der
einen Seite und ich auf der anderen. So ziehen wir ein Seil. Beide zogen und
zogen. Als der Bär, der sich anstrengte auf der ander Seite nahe éinem Felsen
stand, ließ das Schaf das Seil. So knallte der Bär gegen den Felsen. Der der
Weise ist, lässt ab.
Tjaaahahahaa! Moral (abgesehen von: Der der Weise ist, lässt ab.): Achte immer auf das Schaf im Fuchspelz, wenn du an einem Fluss bist, aus dem du trinken möchtest. Aber nur wenn du ein Bär neben einem Felsen bist!
Hier der Link zu Fabel.
Wenn auch ihr tolle, tiefsinnige Geschichten kennt, dann fühlt euch eingeladen, diese hier zu posten!
Ich hoffe, ihr habt durch diese Fabeln etwas gelernt und könnt den Mehrwert, die zugrunde liegende Aussage für euch nutzen und gebt euer neu erworbenes Wissen auch an die nächste Generation weiter!
LGGF
Hier:
Die “Räbe” (Rübe?)
http://www.nachrussland.de/ma/ruebe.html
Sehr weise.
HAAAAAAAAHAHAHAHA!!
Das ist jetzt politisch HÖCHST unkorrekt, aber.. äh.. also..
…die Geschichte mit dem Wort “Räbe” bekommt einen ganz interessanten Touch, wenn man das Wort ein wenig jiddisch ausspricht.. ..also “Räbbe”
*g*
..ich komm in drei Tagen wieder, wenn ich mich vom Lachen erfangen habe!!
..dafür komm ich in die Hölle!
LOL
….ich hör’s schon brutzeln!
MFGCS
Es war einmal ein mächtiger Adler.
Weil der Adler schon genug geflogen war in seinem Leben, wollte er was neues probieren, nämlich Sex.
Weil keine Adlerin in der Nähe war, wollte er sich einen runterholen. Und so fummelte er mit seinen riesigen Krallen an seinem winzigen Gemächt herum, und stach sich dauernd mit den Krallen hinein, bis das Gemächt lauter Löcher hatte und blutete.
Da suchte der Adler eine Adlerin und fand eine. Diese war sehr nett, und wollte ihm einen blasen. Aber mit schnäbeln geht das nicht gut, und so zwickte die Adlerin dem Adler das Gemächt ab.
Und weil alle Adler gleich deppert sind, sind sie ausgestorben.
@KNI – *räusper*… *hüstel*… *ähem*… ..*hüstel*…
…
*PRUUUUUUST!!!*
HAAAAAAAAHAHAHAHAHAHAAA
..ähm..moment mal:
adler sind garnicht ausgestorben.
öh
danke für diese wunderbare fabel!
LGGF
Ja, so eine Fabel……das ist schon gut für den Alltag……
da gäbe es noch so viel zu erzählen……die Fabel vom Pavian, der ein Keuschheitsgelübde abgelegt hat……die Fabel vom feministischen Gorilla…….die fabel vom Elefanten mit Durchfall……die Fabel vom intelligenten Kärntner…….
jaja………….jaja………..
Oder:
Die Fabel vom Politiker, der nicht korrupt ist……
oder
die Fabel von der homo-erotischen Maus…..
oder
die Fabel vom Nabel von Kain und Abel…..
MFGCS
ja, oder die Fabel vom Limbalula der einmal groß sein wollte…
Wow danke! Du hast mir echt gut geholfen! Ich hab die Morale alle abgeschrieben, weil wir als Hausaufgabe in Deutsch Morale suchen sollen! I hate u very much!!! xDD
@jasmin: das würde ich an deiner stelle nicht (sofern ernst gemeinter kommentar), da diese (eh offensichtlich) ein VERARSCHARTIKEL ist
– ergo: nix gut für schule, get it?
freu mich trotzdem über deinen kommentar!
LGGF
[...] Märchen und Fabeln mit MORAL! February 2010 10 comments 3 [...]
danke für die fabel v. elisabett